Die Konzeptfindung stellt unseres Erachtens zunächst die Frage nach dem als Nutzer des „Floating Home“ in Frage kommenden Personenkreis. Wir erwarten, dass sich dieser Kreis, von allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, gefühlsmässig für die Nutzungsform „Wohnen“ entscheidet, aber ausser der passiven auch die aktive Nutzung des maritimen Umfeldes sucht (sonnen, baden, allg Wassersport, angeln, grillen, Wellness etc.). Der Begriff „Floating Home“ muss unseres Erachtens über die konventionell solitär wirkende Wohnform in den Freizeitbereich „auf“ und „im“ Naturraum Wasser erweitert und in Einklang gebracht werden. Der Kontinuitätsübergang beider Nutzungsformen findet durch die Verbindung von geschlossenen, überdeckten und schliesslich offenen Nutzungsflächen statt. Dadurch bieten sich Freiraummöglichkeiten ähnlich einem Haus auf einem festen Grundstück, darüber hinaus die oben erwähnten maritimen Nutzungsformen.
Die Einbeziehung der modernen Architektur (gemeint sind: zeitgemässe Materialien, innovative Haustechnik, variable/ integrative Grundrissgestaltung, additive Konstruktions-/ Gestaltungselemente; nicht gemeint ist: futuristische Formgebung) und die Berücksichtigung des städtischen Umfeldes in Verbindung mit maritimer Gebäudegestaltung beantwortet unseres Erachtens die Integration des Entwurfes „Floating Sun-Deck“ in angemessener Form. Je nach Auswahl der additiven Konstruktions-/ Gestaltungselemente kann dem städtebaulichen Rahmen entsprochen und auf unterschiedliche Standortbedingungen oder Nachbarbebauungen reagiert werden.


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